Wissenschaft als Beruf

Wer im Bereich der Wissenschaft aktiv ist, arbeitet entweder an einer Uni, einer Fachhochschule oder an einer anderen wissenschaftlichen Institut. Dabei ist die Wissenschaft als Beruf kein leichtes und anspruchsloses Berufsfeld. Von den Professoren, Dozenten und Mitarbeitern wird viel erwartet. So sind nicht nur Skripte vorzubereiten und Vorträge zu halten. Es sind auch Untersuchungen zu bestimmten Themen durchzuführen, um den Wissenschaftsstandort Deutschland nach vorne zu bringen. Wer Wissenschaft als Beruf betreibt, der muss passioniert sein, der muss es wirklich wollen und nicht nur betreiben, um Geld zu verdienen.

Man kann in den verschiedensten Bereichen die Wissenschaft zum Beruf machen. In Deutschland sind insbesondere Wissenschaftler im Bereich der Technik bzw. dem Ingenieurwesen von globaler Wichtigkeit. Das sieht man daran, das schon einige Nobelpreise in diese Sparten gewandert sind. An Fachhochschulen ist die Forschung eher praxisorientiert, das heißt die angestellten Forscher kommen zumeist aus dem Berufsleben und können mit langjährigen Erfahrungen aufwarten. Der Vorteil daran ist, dass praktische Probleme gelöst werden können. Universitätsforscher dahingegen konzetrieren sich auf grundsätzliche Fragen. Außerdem können Forscher an der Uni Fächer wie Germanistik, Linguistik, Philosophie und Psychologie lehren. Das ist an einer Fachhochschule oder Berufsakademie nicht möglich.

Sehr angesehen sind Forschungsinstitute, wie das Max Plank Institut oder das Fraunhofer Institut. An diesen Organisationen beschäftigen sich Forscher den ganzen Tag damit Probleme zu lösen, Experimente durchzuführen und ihrem Fach Wissen zuzufügen. Diese Institute werden staatlich gefördert und erhalten Millionenbeträge, um die Forschung voranzubringen.

Wenn Sie die Wissenschaft als Beruf ergreifen wollen, dann sollten Sie mindestens einen Hochschulabschluss, noch besser eine Promotion oder Habilitation vorweisen können. Außerdem werden excellente Noten verlangt. Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, dann können Sie sich bei den bereits erwähnten Organisationen bewerben. Achten Sie darauf, das Sie Eigenschaften, wie Geduld, Disziplin und Zielstrebigkeit mitbringen. Das sind nämlich Attribute, die unerlässlich sind, wenn man sich der Wissenschaft verschreibt. Schließlich werden Erkenntnisse nicht bereits nach Tagen eruiert, sondern es dauert manchmal Wochen, Monate und Jahre bis etwas neues herausgefunden wird. Der Wissenschaftler darf sich außerdem von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Er muss an seinem Ziel festhalten.

Die Interessen der Menschen in diesem unserem Lande sind ungemein vielfältig. Interessiert sich der eine beispielsweise für eine berufliche Tätigkeit im Bereich Wissenschaft und Technik, zieht es den anderen hingegen eher auf die juristische Ebene. Wieder andere können sich nichts anderes vorstellen, als in der Baubranche oder in der Nahrungsmittelindustrie tätig zu werden. Offene Stellen in den jeweiligen Bereichen zu finden, gestaltet sich mitunter relativ schwierig. Denn die Zahl der Jobsuchenden ist bekanntlich groß. Aus diesem Grund sind Geduld, Disziplin und vor allem Durchhaltevermögen bei der Jobsuche stets nützliche Eigenschaften.